Chronische Tachinose

Mai 9, 2008

Diesmal verstehe ich nicht mal den Betreff. Wenn das jemand googeln will, bitte, nur zu. Ich finde jedenfalls, ich sollte kein schlechtes Gewissen haben müssen bzw. kein schlechtes Gewissen haben, das sollte ok sein, einfach nix zu schreiben, und das sollte für alle gelten, also auch für mich.

Es ist ja nicht so, als ob ich nichts täte. Ich bin äußerst tätig und zwar in vielerlei Hinsicht. Nur um ein paar Beispiele zu nennen: Ich lese gerade ungefähr zehn Bücher (ja, soviele, da habe ich sogar schon den Überblick verloren), schreibe nicht weniger als drei Hausarbeiten und zudem komponiere und texte ich noch an einem neuen Album. Seit kurzem habe ich ja auch eine Familie und die Freunde wollen auch nicht allein Bier trinken gehen. Von der Subkultur ganz zu schweigen, scheiß Subkultur, Subkultur mein Arsch!

Drum höre ich jetzt an dieser Stelle auf. Es gibt weiß Gott auch noch andere Dinge, die erledigt werden müssen, damit das Gewissen Ruhe gibt. Wenn es das dann wenigstens täte. Das Gewissen ist doch wirklich die mit Abstand verdrießlichste Einrichtung in unserem psychischen System. Ohne wär’s wohl auch scheiße. Oder ganz toll, aber das hat man ja schon vor längerer Zeit verbockt. Puh, jetzt wird’s auch noch philosophisch… Ich dreh mich lieber wieder rum.

Eine Antwort zu “Chronische Tachinose”

  1. [...] 10, 2008 Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie man zu Problemen, die einen gegenwärtig beschäftigen (oft ja unfreiwillig), plötzlich Antworten gereicht bekommt. Nun stimmte ich ja gestern mal wieder [...]

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