Frankfurter Allgemeine Zeitung
August 26, 2008
Guten Morgen. Gleich werde ich etwas Ungewöhnliches tun. Erstmal aber Gewöhnliches, wie Haare kämmen (ha!), anziehen (ja, ich habe vor, die Wohnung ungewaschen zu verlassen!), Kontaklinsen reinmachen (hmm, das gruselig-angenehme Gefühl, wenn die Spitzen von Daumen und Zeigefinger den Augapfel berühren), einige Zeit Schuhe schnüren (meine Frau sagt, ich könne das gar nicht, zumindest nicht richtig), Kleingeld zusammenkramen, Treppen abwärtssteigen, rechts abbiegen, bei der Kreuzung Samariter Straße – Rigaer Straße kurz auf den Verkehr achten, über die Rigaer Straße gehen, die Tür zu dem kleinen Zeitungsladen mit der Verkäuferin, die immer eine rote Nase hat, öffenen, „Guten Morgen“ sagen und – jetzt kommt der ungewöhnliche Teil – folgende Bitte äußern: „Ich hätte gerne einmal die Frankfurter Allgemeine Zeitung, bitte!“
Warum? Das wird man sich fragen. Darum: Nach eigenen Angaben (Klicken lohnt sich, scary pictures!) beginnt die Frankfurter Allgemeine Zeitung heute mit dem Vorabdruck von Christian Krachts neuem Roman „Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“. Darin würden sich die sowjetische Schweiz und das faschistische Deutschland bekriegen. Ich bin gespannt wie eine Flitzebogen.
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Nachtrag: Bin zurück. Eben noch flog ich beschwingt in den Laden und sagte meinen Satz auf. Dann wollte ich das vorher zusammengekramte Kleingeld rauskramen und: Wusste nicht wieviel die Frankfurter Allgemeine Zeitung kostet. Da die Verkäuferin mit der roten Nase keinerlei Anstalten machte, mir den Preis zu nennen, das scheinbar einzige noch vorrätige Exemplar der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (als wäre es nur für mich dort hinterlegt worden) aber in ihren Händen hielt, so dass es für mich unmöglich war, den Preis zu erspähen, musste ich mir die Blöße geben: „Die kostet jetzt wieviel?“ Sie murmelte etwas, das ich nicht verstehen konnte und forderte mich damit – als würde sie den Regeln eines Rituals folgen, dass ich nicht kannte, was mich mit Scham erfüllte – dazu auf, erneut nachzufragen. „Entschuldigung, wieviel kostet die?“ Diesmal verstand ich ihre Antwort und es war niederschmetternd: „Einssiebzig, aber das ist sie auch wert.“ Ich merkte, dass ich errötete. „Was man von vielen anderen Zeitungen nicht unbedingt sagen kann.“ Zum Glück hatte ich nun das Kleingeld in meinen zittrigen Händen zusammengekramt und konnte es ihr in die Handfläche rollen lassen. Nach diesen, ihren – zwar sanftmütig-freundlichen, aber im Ansatz pikierten – Bemerkungen hätte ich auch zehn Euro für die Frankfurte Allgemeine Zeitung bezahlt. Ich fühlte mich ihrer nicht wert. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Es schien mir beinahe wie Hohn, dass man die Frankfurter Allgemeine Zeitung – zumal mit dem ersten Teil des Vorabdrucks des neuen Romans von Christian Kracht drin – einfach so erwerben kann. Jetzt erst merkte ich meinen Fehler: Man kann es nicht. Fluchtartig – in meinen feuchten Händen begann die Druckerschwärze zu verlaufen – verließ ich den Laden. Ab heute und für die nächsten Wochen werde ich mich also jeden Morgen dieser Tortur unterziehen müssen. Aber am Ende werde ich Gewißheit haben. Ich werde gelernt haben, wie man richtig – with all due respect – die Frankfurter Allgemeine Zeitung erwirbt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
„Entschuldigung für die Opfer!“
Juni 21, 2008
Gestern Abend standen ein Freund, meine Frau und ich kurz nach dem letztlich überraschenden Erfolg der türkischen Fussballnationalmannschaft mit unseren Fahrrädern an einer Straßenecke und tranken Jägermeister, als eine Rotte Stressjugendlicher mit Migrationshintergrund, wie Christiane Rösinger sagen würde, lautstark pöbelnd heran kam. Bei uns angelangt bat man mit heiserer Stimme und zunächst verhältnismäßig höflich um eine Zigarette. Um welche zu verteilen, kramte ich meine Schachtel heraus. Schon wurde sie mir von einem besonders adrenalin- und alkoholdurchwirkten jungen Mann aus der Hand gerissen, der sich brüllend davon machte, der Rest der Rotte hinterdrein. Zwar gedemütigt aber doch froh mit heiler Haut davongekommen zu sein, ergab ich mich in mein Schicksal, strich die Segel, ohne sie je gehisst zu haben, sozusagen. Doch zu früh gefreut. Entschlossen kramte nun nämlich meine Frau ihre mitunter sehr eindringliche professionelle Lehrerinnenstimme heraus und schickte den sich trollenden Jugendlichen ein beherztes „Was bist du den für ein Asso!“ hinterher. Fassungslos blickten der Freund und ich meine Frau an, die nun unvermeidlichen ausgeschlagenen Zähne und Rippenbrüche antizipierend.
Zwei der Burschen kamen daraufhin zu uns zurück, brachten aber keine Schläge mit, sondern die Zigarettenschachtel, die sie mir kleinlaut zurückgaben. Sie verabschiedeten sich mit den Worten: „Entschuldigung für die Opfer!“
Meine Ehre war nun nicht wirklich wiederhergestellt, dafür weiß ich jetzt aber, dass ich, wenn ich draußen nachts so unterwegs bin, keine Angst mehr haben muss, solange nur meine Frau dabei ist.
Und Augustinus sprach zu mir…
Mai 10, 2008
Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie man zu Problemen, die einen gegenwärtig beschäftigen (oft ja unfreiwillig), plötzlich Antworten gereicht bekommt. Nun stimmte ich ja gestern mal wieder so ein Lamento an, weil mich ja mal wieder ein Problem quälte, dass nicht unbedingt neu ist. Im Gegenteil ist dieses Lamento ein ziemlich fester und konstanter Bestandteil meiner sog. Existenz, also so eine Art Betriebsbrummen, meldet sich halt nur mit unterschiedlicher Dringlichkeit zu Wort, in etwa wie die Kühlung meines Laptops, um jetzt mal im Bild zu bleiben (das gar nicht so schlecht funktioniert, denn solch eine echte Eruption des schlechten Gewissens ist ja oft – durchaus einer Karthasis vergleichbar – das letzte Aufbegehren der Trägheit (Oxymora en masse!) vor einer neuen Phase der Produktivität). Nebenbei bemerkt geht das eigentlich allen Menschen, die ich meine Freunde nennen darf, ähnlich. Mh.
Um zu den sich zufällig anfindenden Antworten zurückzukommen: Meist verbergen die sich ja gerade da, wo man sie gar nicht vermutet. In meinem Fall gerade in einer – naja – Selbstbefragung des großen italienischen Sonetteschreibers Franceso Petrarca, die sich Secretum meum nennt, so ca. 1342 entstanden. Kurz das Setting: Ein gewisser Franziskus (aha, ein alter ego des Autors?) hat plötzlich eine Erscheinung. Eine strahlend schöne Dame steht aus heiterem Himmel vor ihm, die so strahlend schön ist, dass sie blendet. Natürlich: Die Wahrheit. Die Wahrheit hat aber noch jemanden dabei, der dem armen, leidenden, weil irrenden Franziskus auf den richtigen Weg bringen soll, den Weg zur Wahrheit, den Weg zu Gott… Und als Meister der Selbstbetrachtung im christlichen Kontext bietet sich naturgemäß Kirchenvater Augustinus an, der Franziskus in einem Streitgespräch nun auf den eitlen Zahn fühlen darf. (Die Wahrheit zieht sich übrigens schweigend zurück und lauscht dem Gespräch der beiden: Wenn das nicht was zu bedeuten hat.)
Franziskus ist in der Folge recht begriffsstutzig: Es ist ihm schon klar, dass das auf der Erde alles eitel Treiben sei, dass ihm – so er nicht davon ablasse – nur das Fegefeuer bescheren würde. Er hätte es auch immer wieder versucht, sich mithilfe endloser und gewissenhaft detaillierter memento mori davon abzuwenden, allein, er falle immer wieder zurück in die häßlich-schönen (das Mittelalter ist halt voll von dieser Stilfigur (wat willse machen, kannse nix machen)) Arme der Frau Welt. Ständig wiederholt Franziskus daher die Frage: Was also hält mich zurück? Nach langem Hin und Her dann am Ende des ersten Buches eine schon leicht generverte Replik Augustinus, die auch mich aus dem noch morgendlich verdöstem Geschmöker riss und – oh große Geste des getroffenen Lesers – aufblicken ließ:
„Diese Seuche hat Dir geschadet, und wenn du nichts dagegen tust, wird sie dich bald zugrunde richten. Denn der von seinen Sinneserscheinungen überschüttete und von vielen verschiedenartigen Sorgen, die pausenlos gegeneinander kämpfen, bedrückte zerbrechliche Geist kann nicht prüfen, welcher er zuerst begegnen, welche er fördern, welche er vernichten, welche er zurückweisen soll; und all seine Kraft und Zeit, die ihm eine sparsame Hand zugeteilt hat, reichen für so viele Dinge nicht aus. Was also denjenigen zu widerfahren pflegt, die auf engem Raum vieles säen, daß nämlich die Saaten sich gegenseitig bedrängen und behindern, eben das geschieht dir: In deinem allzu beschäftigtem Geist treibt nichts Nützliches Wurzeln und wächst nichts Fruchtbringendes heran; und du bist ratlos und wendest dich mit wunderlichen Schwanken bald hierhin, bald dorthin und bist nirgends vollkommen, nirgends ganz. Daher kommt es, daß dein – wenn man ihn läßt, edler - Geist, jedesmal, wenn er zu diesem Gedanken an den Tod und zu den anderen, durch die man zum Leben gelangen kann, Zutritt findet und durch seine naturgegebene Scharfsinnigkeit auf den Grund hinabsteigt, dort nicht zu bleiben vermag und unter dem Druck der Menge verschiedenartiger Sorgen wieder zurückspringt. Infolgedessen erschlafft ein so heilsamer Vorsatz durch allzuviel Unbeständigkeit , und es entsteht jene innere Zwietracht [...] und jene Bedrängnis einer sich selbst zürnenden Seele, die sich vor ihrem eigenen Schmutz ekelt und ihn nicht abwäscht, die die krummen Wege erkennt und sie nicht verläßt, die die drohende Gefahr fürchtet und sie nicht abwendet.„
Also mir hat das zu denken gegeben. Vor allem, da ich ja schon seit Monaten auf dieses neue Buch von Kathrin Passig und Sascha Lobo warte: Eine Apologie der Prokrastination? Das klingt mephistophelisch, bzw. belzebübisch, je nachdem, welchen Autor man meint.
Übrigens hatte ich gerade noch eine Erkenntnis: Ich bin absolut und ganz und gar nicht fähig, Texte Pointen zuzuführen. Egal.
Ein neues Weblog!
April 19, 2008
Ich habe gerade einen neuen Blog gestartet! Ich habe das für Euch getan, denn der Blog hier wird jetzt viel spannender werden. Achso: Wer kommt alles mit zu Twitter?
Spätnachmittags: Groteske!
Februar 9, 2008
Vor dem Institut in der Dorotheenstraße saßen heute Nebelkrähen auf der Wiese. Unter ihnen – in Kuschelnähe – Tauben. Das hat ein gewisses Unbehagen bei mir hervorgerufen.
Yes, we can!
Februar 6, 2008
Der Titel mag etwas Anderes vermuten lassen, aber der Super-Tuesday der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten-Kandidatenwahl kommt hier nicht zur Sprache. Politik aber schon:
In Italien gibt es am 13. April Neuwahlen, das ist jetzt amtlich. Vor einer Woche noch galt das als die größtmögliche Katastrophe, mitterweile hat man sich aber irgendwie ganz cool damit abgefunden.
Die Bildung einer Übergangsregierung unter dem moderaten Senatspräsidenten Franco Marini, mit dem primären Ziel ein Wahlgesetz zu verabschieden, das endlich eine stabile Regierung garantieren sollte, ist nicht gelungen. Das konnte auch nicht gelingen, denn letztendlich ging es im Kern darum, die Macht kleiner (also wirklich winziger) Parteien einzuschränken, die mit ihren Paar Parlamentssitzen imstande waren, das Zünglein an der Wage zu spielen und somit über Erfolg oder Misserfolg einer Regierung zu entscheiden. Es war eine solche Partei, die liberale UDEUR des manirierten Finanzministers Clemente Mastella (hier ein Link zu seinem Blog), die die zweite Regierung Prodi stürzte. Dass diese Parteien ihrer eigenen Abschaffung zustimmen würden, indem sie eine Minderheitsregierung ein neues Wahlgesetz verabschieden lassen, konnte wirklich niemand ernsthaft annehmen. Dass das die Regierungskoalition von vornherein blockierende Mitte-Rechts-Bündnis unter Berlusconi dies tun würde, sowieso nicht.
Die Neuwahlen waren also eine hinausgezögerte, aber wohl unausweichliche Entscheidung des Staatspräsidenten Napolitano. Man hatte allgemein zu große Angst vor einer neuen Regierung Berlusconi, die, den Umfragen zufolge, die allesamt sein Bündnis „Haus der Freiheit“ weit vorn sehen, nun ins Haus steht.
Dermaßen unter Druck gesetzt, bewegt sich nun endlich auch die Linke. Schon im September letzten Jahres bildeten die beiden größten moderat linken Parteien des Landes die neue Demokratische Partei (Pd: Partito Democratico). Dies auch, um sich deutlich von den versprengten Altkommunisten abzuheben (die ebenfalls vor einiger Zeit begonnen haben, sich über eine Zusammenlegung und die Gründung einer neuen Linkesaußen-Partei zu beraten).
Heute nun hat Walter Veltroni, der leader (wie die Italiener sagen) der Pd und äußerst beliebter Bürgermeister Roms, verkündet, dass er mit seiner Partei diesmal nicht in Form eines großen (und damit viele kleine Parteien und genauso viele Meinungen einschließenden) Mitte-Links-Bündnisses in den Wahlkampf geht. Das ist mutig. Stellt aber wohl auch den einzigen Weg dar, den Italiener wieder Vertrauen in die Politik zurückzugeben. Denn diese hatten vor kurzem erst, nach einem Aufruf des streitbaren, populismusverdächtigen Komikers Beppe Grillo (hier ein Link zu seinem Blog, dem meistgelesenen Italiens!), ihrem Unmut beim Vafanculo-Day (Geh-und-lass-dich-in-den-Arsch-Ficken-Tag) freien Lauf gelassen.
Dass hier nun etwas gewagt wird und sich nicht wieder auf die politische Kuppelwirtschaft der vergangen – naja – Jahrzehnte zurückgezogen wird, zeigt, dass Veltroni und die Pd die Botschaft verstanden hat. Eine vielleicht etwas pathetische, aber doch auch die ganze Verzweiflung und den Willen nach Änderung zum Ausdruck bringende Äußerung tat Walter (ja, die Italiener nennen ihn so) heute, als er Barack Obama zitierend am Ende eines Interviews ausrief: Yes, we can!
Diese neue Linke, die sich hier anbahnt, kann am ehesten noch dem Mitte-Rechts-Block etwas entgegensetzen, der ebenfalls aus einem bunten Haufen von Parteien besteht, mit einer Bandbreite von moderat liberalen, über regionalistische bis hin zu extrem rechten, neofaschistischen Positionen.
Man kann also nur hoffen, dass „Walter“ erfolgreich ist und Italien und Europa eine dritte Regierung Berlusconi erspart bleibt.
Und jetzt noch das Musikvideo zum Titel:
Corvus corone cornix
Februar 4, 2008
Wenn ich hier am Schreibtisch sitze und aus dem Fenster sehe, sehe ich eine maulwurfdurchwühlte, grüne Wiese auf der grundsätzlich ca. 20 Rabenkrähen sitzen bzw. herumtrapsen (das Wort existiert!).
Rabenkrähen sind Vögel, die sich nicht entscheiden können. Sie sehen einerseits aus wie Krähen, andererseits könnte man sie auch für Raben halten, ein Umstand, der zur Namensgebung sicherlich beigetragen haben dürfte. Wikipedia nennt diese unentschiedenen Tiere allerdings gehässig Aaskrähen. Ich kann dazu nur sagen, dass die, die hier vor dem Fenster herumstapfen und -zockeln, von mir noch nie beim Aasfressen beobachtet wurden. Zumindest kam ich nie auf den Gedanken, dass sie das gerade tun könnten (die alltäglichen Abgründe).
Damit ist es nicht getan: Nordöstlich der Elbe, wo ich mich gerade aufhalte, existiert eine Untergattung der Aas- bzw. Rabenkrähe, die als Nebelkrähe bezeichnet wird und sich durch einen eher grauen Körper mit schwarzem Kopf, Schwanzgefieder und ebenfalls schwarzen Flügeln auszeichnet. – Ja, das kann ich bestätigen, so sehen die, die vor dem Fenster hier so rein- und raussegeln, rumschlurren und – fletzen tatsächlich aus, also Nebelkrähen sind das, vielen Dank.
Doch das bisschen Konsequenz ist offenbar schon eine Zumutung. Die eben noch sauber unterschiedenen Raben- und Nebelkrähen sind nämlich imstande fortpflanzungsfähige Hybridformen hervorzubringen, die, um der Verwirrung ja keinen Abbruch zu tun, Merkmale der Gefiederfärbung (das ist ja wohl ein Euphemismus) beider Elternteile vorzuweisen haben.
Der soeben noch geneigte Naturbeobachter stellt sein gerade erst entdecktes Steckenpferd angewidert in die Ecke bei so viel Flatterhaftigkeit.
Flusen im Kopf
Februar 1, 2008
Dass ich mit meiner Schwurbel-Thematisierung und späteren Definition eine aktuelle Diskussion antizipieren würde, hätte ich mir nicht träumen lassen. Nun, das aktuelle Cover des SZ-Magazins setzt meine Überlegungen recht anschaulich ins Bild. Danke dafür, liebe Redakteure!